AGUS e.V.

- Gruppe Bochum -

Der Suizid eines nahen Menschen verändert unser Leben als Hinterbliebene.
Der Verlust des Suizidtoten will verkraftet werden, viele oft wiedersprüchliche Gefühle brechen über uns herein:
Trauer, Wut, Scham, Verzweifelung, Leere, Schuld...
Wir als Zurückgelassene leben oft hinter einer Mauer des Schweigens, denn das Thema Suizid ist immer noch ein Tabu-Thema, ein Thema über das man nicht spricht. Wir Hinterbliebene sind oft alleine mit unserer Situation.
Leider sind unsere Mitmenschen manchmal durch unser immer wiederkehrenden Fragen und Selbstvorwürfe überfordert, wissen nicht, wie sie mit uns umgehen sollen.

 

Wir wollen

uns gegenseitig stützen und begleiten,
ein Stück unseres Weges gemeinsam gehen,
zuhören, achtsam sein, uns Zeit lassen,
über unser Erleben sprechen, unsere Gefühle leben,
nicht werten, Kontakte knüpfen,
Informationen und Hilfen anbieten

Wir helfen uns

im schützenden Raum einer kleinen vertrauensvollen Gesprächsgruppe von Betroffenen.
Verständnisvolles Zuhören und das Zulassen unserer Gefühle hilft uns auf dem leidvollen Weg durch die Trauer.
Wichtig ist uns der Erfahrungsaustausch untereinander, er soll ein ehrlicher, geduldiger, verständnis- und respektvoller Dialog sein.